100 Jahre Welttheater in 100 Geschichten

«Schwyzer Heft» Nr. 115, 168 Seiten, reich illustriert
Autor: Walter Kälin
Herausgeber: Kulturkommission des Kantons Schwyz
 
Dem Autor des neuesten «Schwyzer Hefts», Walter Kälin, wurde das Welttheater sozusagen in die Wiege gelegt. Als Gründerväter gelten zwar der Einsiedler Kunsthistoriker Linus Birchler, der deutsche Regisseur Peter Erkelenz und Abt Ignaz Staub, aber es war sein Grossvater Franz Kälin, der 1924 «Das grosse Welttheater» von Pedro Calderón de la Barca in nur zwei Monaten in die Tat umsetzte. Der erste Organisator wurde auch zum ersten Präsidenten der Gesellschaft der Geistlichen Spiele gewählt. Und eine seiner Töchter, Walter Kälins Mutter Irma, spielte zwischen 1955 und 1970 alle drei weiblichen Hauptrollen.

Auf der Basis dieser erblichen «Vorbelastung» hat Kälin 100 Geschichten zum 100-Jahr-Jubiläum der Einsiedler Welttheater-Tradition geschrieben. Es geht darin um Autoren und Übersetzer, um Regisseure und Präsidenten, um Rollen und ihre Darsteller, um Vordergründiges und Hinterhältiges oder – kurz gesagt – um Themen, die den Verfasser speziell interessierten. Der Umschlag des «Schwyzer Hefts» zeigt Gerlinde Schlumpf als «Mundo» in der Spielzeit des Jahres 2000. Es ist Sinnbild dafür, wie das Stück mit seinem geistlichen Hintergrund im Lauf der letzten Jahrzehnte immer weltlicher wurde.

100 Jahre Welttheater in 100 Geschichten ist im Welttheater Spielbüro (Haus Pfauen, Eingang Strählgasse) erhältlich und auch in unserem Online-Shop.
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