Welttheater 2024

Für das 100-jährige Jubiläum hat die Welttheatergesellschaft den Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss als Autor sowie Regisseur Livio Andreina mit der Realisierung beauftragt.
Das neue Stück nimmt zwar Bezug auf den spanischen Barockdichter Pedro Calderón de la Barca und seine Figuren, verändert aber «El gran teatro del mundo» in einem Punkt entscheidend. Er schreibt die archetypischen Figuren Calderóns auf eine einzige Biografie.
 
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Eine junge Frau, die älter und reifer wird, eine Frau, die ihren Weg und das Glück sucht, dabei viel riskiert und viel verliert. Eine Junge Frau, die sich schuldig gemacht hat und nach Erlösung sucht.
Sie wandert durch die Jahrhunderte und nimmt verschiedene Rollen an. Die Arbeit erschöpft sie, die Politik macht sie korrupt, sie verliert sich im Exzess und in der Ekstase. Dabei verwandelt sich die junge Frau, wird älter und steht plötzlich als Greisin da. Ein ganzes Leben vollzieht sich, die Weltgeschichte entsteht in Bildern. Und immer bleibt die Frage, die sich die Menschen in allen Zeiten gestellt haben: Was ist das gute, das richtige Leben? Wo findet sich das Glück?
Und wenn das Spiel zu Ende ist, der Abend sich senkt, findet sie darauf keine letzte Antwort aber doch eine Erkenntnis.

Fotogalerie Welttheater 2024

Künstlerische Leitung Welttheater 2024

  • Lukas Bärfuss

    Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, arbeitet als Schriftsteller in Zürich. Er schreibt Romane («Hundert Tage», 2008; «Koala», 2014) und Theaterstücke (u.a. «Die sexuellen Neurosen unserer Eltern», 2003; «Alices Reise in die Schweiz», 2005), die weltweit gespielt werden. Von 2009 bis 2013 war er ausserdem als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich tätig; hier entstanden die Stücke «Malaga» (2010) und «Zwanzigtausend Seiten» (2012). Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Berliner Literaturpreis 2013 und dem Schweizer Buchpreis 2014. im Herbst 2016 wurde sein neuestes Stück «Frau Schmitz» in Zürich uraufgeführt. Der Roman «Hagard» erschien im Frühjahr 2017. Die zwei Essaybände «Stil und Moral» sowie «Krieg und Liebe» kamen 2015 bzw. 2018 heraus. Lukas Bärfuss ist seit 2015 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die ihm 2019 den Georg-Büchner-Preis, die höchste literarische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, verliehen hat.
  • Livio Andreina

    Livio Andreina (*1954) absolvierte sein Regie- und Schauspielstudium bei Anton van Geffen an der Schauspielschule Arnhem/NL und bei Anatolij Vassiliev an der Schule für dramatische Kunst in Moskau. Seit 1978 ist er freischaffender Schauspieler und Regisseur an Theatern in der Schweiz, Deutschland, Holland, Moskau, Georgien. Sein Schaffen wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, etwa mit dem Kunst-Anerkennungspreis der Stadt Luzern und den Kulturförderpreis des Kantons Luzern. 1989 gründete er zusammen mit seiner Frau AnnaMaria Glaudemans die WERKSTATT FÜR THEATER und 2007 das Junge THEATER ROSTFREI. Zusammen mit AnnaMaria Glaudemans entstanden und entstehen zahlreiche Produktionen in Zusammenarbeit mit Autor:innen wie Thomas Hürlimann, Gisela Widmer, Franz Hohler, Christoph Fellmann, Dinitri und Musiker:innen wie Bruno Amstad, Nadja Räss, Albin Brun, Daniel Fueter. Mit Lukas Bärfuss arbeitet er seit über 14 Jahren in verschiedenen Projekten zusammen. Er inszenierte Freilichtspiele in Luzern, auf dem Monte Veritá, in Andermatt oder auf dem Ballenberg. Weitere Projekte: THEATER HILNARS mit Philipp Leon Fankhauser, die Reihen SALON PHILOSOPHIQUE und DIE PREDIGT.
  • AnnaMaria Glaudemans

    Die 1958 in den Niederlanden geborene AnnaMaria Glaudemans führt zusammen mit ihrem Mann, dem Welttheater-Regisseur Livio Andreina, die Werkstatt für Theater in Luzern. In vielen Produktionen – auch unter freiem Himmel – war sie für Maske, Kostüme und Bühne verantwortlich, häufig in Inszenierungen mit Laien-Ensembles. Werke von Lukas Bärfuss stattete sie im Chärnehus Einsiedeln aus («D´Sänger und s’Meitschi») und im Zürcher Theater Rigiblick («Zimmerstund», eine «Alpen-Kammer-Oper» mit Musik von Daniel Fueter). Anna Maria Glaudemans wurde mit Werkbeiträgen gefördert und mit Preisen ausgezeichnet.
  • Graham Smith

    Der 46-jährige Tänzer und Choreograf stammt aus den USA und begann seine tänzerische Ausbildung im Alter von acht Jahren. Angesprochen von der europäischen Tanzszene, bewies er sein Können an verschiedenen Theatern, auch in der Schweiz. Seit 2007 arbeitet Graham Smith am Theater Freiburg i. Br. als Choreograf und künstlerischer Leiter des Bereichs Tanz und Junges Theater. Er realisiert spartenübergreifende und generationenübergreifende Projekte mit Laien und Profis. 2015 erhielt er den Preis der SolidarEnergie «für seine künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen».
  • Judith Gerstenberg

    Sie wirkte unter anderem am Theater am Neumarkt in Zürich, am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel und am Wiener Burgtheater. Von 2009 bis 2019 war sie Chefdramaturgin am Schauspiel Hannover. In gleicher Funktion wird sie für die Ruhrtriennale von 2021 bis 2023 tätig sein. Judith Gerstenberg stammt aus Hamburg und studierte Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte. Den Welttheater-Autor Lukas Bärfuss kennt sie aus ihrer Arbeit als Dramaturgin seit langem. Sie arbeitete etwa bei den Basler Uraufführungen von «Die sexuellen Neurosen unserer Eltern» und «Alices Reise in die Schweiz» mit ihm zusammen, begegnete ihm aber auch in Podiumsdiskussionen und publizierte über sein dramatisches Werk.
  • Nina Halpern

    Die Luzernerin Nina Halpern (*1988) arbeitet als Theaterpädagogin und Regisseurin. Sie hat Kunstgeschichte und Religionswissenschaften an der Universität Zürich studiert und 2012 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt Heidelberg abgeschlossen. Sie interessiert sich für interdisziplinäre Projekte und arbeitet in ihren Inszenierungen mit Laien- und Profis. Mit dem Jugendtheater actNow am VorAlpentheater Luzern gewann sie 2015 den 1. Förderpreis des Migros Kulturprozents und realisierte damit ein zweijähriges Austauschprojekt mit Jugendlichen aus dem Kosovo. 2021 gewann sie für zwei Projekte einen Werkbeitrag der Albert Koechlin Stiftung für das Kulturprojekt «Innereien». 2023 realisierte sie das mehrjährige Projekt “Us em Näihchäschtli” über historische Frauenfiguren für das Ortsmarketing Beromünster. Sie leitet seit 2019 als Geschäfts- und Projektleiterin das Theater Reactor in Basel, das auf die Verbindung von neuen Medien und Theater spezialisiert ist. Seit 2018 ist sie im Vorstand von t. Zentralschweiz, dem Verband der freien Theaterschaffenden und übernahm 2020 das Präsidium. Ausserdem ist sie in der Kulturförderungskommission des Kantons Luzern aktiv.
  • Lukas Kälin,

    Aufgewachsen in einer theaterbegeisterten Familie, war der Schritt nach der Matura an der Stiftsschule Einsiedeln in die Welt der Kultur nicht allzu gross. Während er zu Beginn als Musikalischer Leiter in diversen Laientheater-Produktionen mitwirkte, konzentrierte sich Lukas Kälin immer stärker auf die Tontechnik. Nach der Ausbildung zum eidg. dipl. Tontechniker 2009 arbeitete er bis 2016 als freischaffender Tontechniker für Firmen, die im Bereich der Veranstaltungstechnik tätig sind, und in verschiedenen Theaterproduktionen. Seit 2017 ist er Bereichsleiter und Fachplaner Audio in der Tonabteilung der Firma Winkler Livecom®. In dieser Zeit hat er zahlreiche Veranstaltungen in der Planung und Umsetzung begleitet, wie etwa den Liechtensteiner Staatsfeiertag (2018), die Theaterproduktion «1918.CH» zum Jubiläum «100 Jahre Landesstreik» in Olten (2018) oder das «Basel Tattoo» (2017 bis 2019).
  • Claudia Capecchi

    Die aus Kilchberg (ZH) stammende Claudia Capecchi sammelte erste Erfahrungen als Produktionsassistentin beim Schweizer Fernsehen SRF («Risiko», «Megaherz», «Tatort»). Später wechselte sie zu B&B Endemol, wo sie als Produktionsleiterin Verantwortung für Sendungen wie «Wer wird Millionär» oder «Big Brother» übernahm. Im Jahr 2010 war sie Produktionsleiterin bei der «Theatergruppe Chärnehus» in Einsiedeln und damit vom Theatervirus infiziert. Seit 17 Jahren lebt sie in Einsiedeln und arbeitet seit 2010 freischaffend als Produktionsleiterin für Theater und Fernsehen, 2013 zum ersten Mal für das «Einsiedler Welttheater». Nach Engagements beim «Osterspiel von Muri» mit Barbara Schlumpf und der Eröffnung des Gotthard Basistunnels mit Volker Hesse ging sie mit Nikolaus Habjan und dem Barockensemble «Die Freitagsakademie» neue Wege, die sie mit der Welt der barocken Musik und der Oper vertraut machten.
  • Rafael Gil Cordeiro

    Rafael Gil Cordeiro ist ein multidisziplinärer Designer mit einer besonderen Leidenschaft für das Theater. Seine Praxis erstreckt sich auf die Bereiche Performance, Installation, Objekte und Bildung, wobei interdisziplinäre und transdisziplinäre Diskurse stets im Mittelpunkt stehen.
    Durch seine Theatererfahrung bringt Rafael einen eigenartigen Ansatz in seine künstlerischen Designprozesse ein, wodurch er unkonventionelle Projekte schafft.
    Als Regieasistent hatte Rafael Gil Cordeiro die Gelegenheit 2019 und 2022 beim Freilichspiel Luzern mitzuwirken.
  • Bruno Amstad

    Bruno Amstad ist am 25. Januar 2024 unerwartet verstorben. Wir verlieren in ihm einen äusserst liebenswerten Freund und virtuosen Komponisten, Stimmkünstler und Interpreten. Er stammte aus der Innerschweiz und hatte seine musikalischen Wurzeln in der Rockmusik, Soul und Funk. Er widmete sich dem Jazz und der improvisierten Musik. Fasziniert von der Musik und den Gesängen anderer Kulturen arbeitete Amstad auch immer wieder mit Musikern aus der ganzen Welt zusammen. Aufenthalte verbrachte er u.a. in Indien, Vietnam, Afrika und Südamerika und spielte Konzerte in über 50 Ländern. Theatererfahrung sammelte Amstad u.a. als Komponist und musikalischer Leiter an den Freilichtspielen Andermatt (2013), als Co-Komponist und Sänger bei Cyclopé ein artistisches Musikspektakel frei nach Jean Tinguely (2012 in Biel und 2014 in Winterthur und Basel). Auch arbeitete Amstad seit Jahren an Projekten der Werkstatt für Theater von Livio Andreina.
    Amstad erhielt 1995 den Werkbeitrag der Stadt Luzern, 1999 den Anerkennungspreis der Stadt Luzern, 2008 den Kulturpreis der Stadt Kriens und gewann 2004 den ZKB Jazzpreis.
  • Agnes Ryser

    Seit Abschluss ihrer Ausbildung an der Musikhochschule Luzern ist Agnes Ryser für Jugendchöre, Kirchenchöre und weltliche Chöre verschiedenster Stufen tätig. Aktuell leitet sie die 90 Stimmen Einsiedeln, den AmadeusChor Küssnacht a.R. und das Vokalensemble VOX AMORIS, das sie 2017 gegründet hat. Sie arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Ensembles zusammen. 2018 hatte sie die musikalische Leitung beim Tell-Oper Projekt Interlaken inne.
    An der Musikschule Stäfa unterrichtet sie eine Klavier- und eine Gesangsklasse.
    Die ausgebildete lyrische Sopranistin legt grossen Wert auf alle Aspekte der Stimmbildung. Gerne arbeitet sie mit Menschen zusammen, um mit wachen Sinnen im Einklang mit dem grossen Ganzen zu musizieren. Das Welttheater interessiert sie seit dem Jahr 2000, wo sie das erste Mal musikalisch verantwortlich war. Die Entwicklung eines so komplexen Projektes von der Planung bis zur Realisierung fasziniert sie.
  • Susanne Theiler

    Susanne Theiler ist in Einsiedeln aufgewachsen. Die vielfältige Kulturlandschaft und eine musikalische Familie haben sie früh zur Musik gebracht. Als Pianistin und Flötistin wirkte sie in diversen Ensembles mit. Nach ihrer Ausbildung zur Schulmusikerin und Dirigentin unterrichtet sie heute an der Kantonsschule in Menzingen ZG diverse Musikfächer, wirkt regelmässig bei Theaterproduktionen mit und war für die Aufführungen des Musicals Hair verantwortlich.
    Als Mitgründerin und Dirigentin des fast 70-köpfigen Symphonic-Rock-Orchester Wood and Metal Connection kann sie auf viele Konzerte mit verschiedenartigen Konzepten und Stilrichtungen zurückblicken. Ihre Erfahrung als Chorleiterin von Männer-, Jugend- und gemischten Chören ermöglichen dem Orchester grössere Projekte wie das Musical Jesus Christ Superstar von A.L. Webber in der Klosterkirche Einsiedeln sowie kürzlich die Friedensmesse von K. Jenkins.
  • David Leuthold

    Der in Stans geborene Dave Leuthold absolvierte eine Ausbildung zum Industrie- und Bauspengler bevor er 1987 er ans Luzerner Theater wechselte, wo er die technische Verantwortung für Musiktheater und Ballett übernahm. Berufsbegleitend studierte er in Wien Bühnentechnik, Bühnenbild und Lichtdesign. Von 1998 bis 2008 war er technischer Direktor am Schauspielhaus Zürich, danach ging er für 5 Jahre nach Moskau ans Bolschoi Theater. Seit 2013 arbeitet er als freischaffender Bühnenbildner.
    Er entwarf für diverse Theatergruppen Bühnenbild und Lichtdesign für Schauspiel und Märchen, unter anderem «Merlin», «Faust 1», «Cyrano de Bergerac», «Matto regiert», «Dornröschen» und «Kalif Storch». Für das Musiktheater gestaltete er die Bühne für diverse Opern, Operetten und Musicals, darunter «Little Shop of Horrors», «Die lustigen Weiber von Windsor», «Der Bettelstudent», «Die Lustige Witwe» und «Zum Weissen Rössl».
  • Rita Bieri

    Rita Bieri (*1966) lebt und arbeitet in Willisau. Ihre Leidenschaft für Textiles zeichnete sich schon früh ab; die Ausbildung zur Gewandmeisterin erschien als ein logischer Schritt. Eine wichtige Station auf ihrer Laufbahn ist das Schweizer Fernsehen SRF, wo sie u.a. beim Projekt Gotthard Basistunnel Eröffnung 2016 für die Herstellung der Kostüme verantwortlich war. Kostüme für Circus Monti, die Tanzshow «darf ich bitten» und den Chor des Opernhauses Zürich gehören ebenso zu ihrem Schaffen. Unter der Regie von Louis Naef, Reto Ambauen und Ueli Blum stattete sie Produktionen mit ihren Kreationen aus.
  • Stephanie Metzner

    Die Bambergerin ging nach dem Abitur an die Schöner Berufsfachschule für Kosmetik in München, besuchte dann die Friseurmeisterschule Meininghaus in Forchheim, um am E.T.A.-Hoffmann Theater in Bamberg eine dreijährige Ausbildung zur Maskenbildnerin abzuschliessen. Dort war sie auch jahrelang Leiterin zahlreicher Produktionen. Anschliessend zog es sie nach Los Angeles, sie erweiterte ihr Wissen in Bezug auf Special-F/X und arbeitete für Film- und Fernsehproduktionen.

    Seit mehr als 30 Jahren übt sie ihre Profession aus als Chef- und Solomaskenbildnerin, Ausbilderin sowie Designerin für Maskenbild in Engagements für nationale und internationale Produktionen in Oper, Theater, Musical, Film, Musikvideo, Fernsehen, Zirkus und Variété.
    Ihre Perückenarbeiten findet man in Zusammenarbeit mit Künstlern auf verschiedenen internationalen Ausstellungen, wie z.b die ArtBasel, Kagan Gallery etc..
    Gleichzeitig ist sie an der Accademia Dimitri als Dozentin und Ausstatterin tätig, sowie in zahlreichen Projekten , in denen Theater als Therapieform zum Einsatz kommt.
  • Franziska Probst

    Franziska Probst (*1974) lebt im Emmental und arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Lehrerin für technisches und textiles Gestalten als Arbeitsagogin sowie als Lehrbeauftragte an einer Schule für soziale Berufe.
    Ein Meilenstein ihrer beruflichen Laufbahn war der Aufbau und die langjährige Leitung des Nähateliers einer Institution für erwerbslose Menschen. Während dieser Zeit durfte sie vielfältige Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung von unterschiedlichsten textilen Produkten sammeln.
  • Dani Niedermann

    Der in der Ostschweiz aufgewachsene Dani Niedermann ist direkt nach der abgeschlossenen Berufslehre in die Tontechnik eingestiegen und hat als freischaffender Tontechniker diverse nationale und internationale Künstler und Veranstaltungen (Sina, Erika Stucky, Seal, Open Air St. Gallen, uva.) begleitet.
    Seit 2009 ist er Partner der Tingo GmbH, einem Planungs- und Beratungsbüro für Medientechnik, die viele Kulturhäuser (Opernhaus Zürich, Theater St.Gallen, Luzerner Theater, Stadttheater Olten, uva.) in allen ton- und videotechnischen Belangen berät und unterstütz. Für die Festspiele St.Gallen war die Tingo GmbH seit Beginn bis 2022 für das Sounddesign und die audiotechnische Gestaltung zuständig. Zudem begleitete er zahlreiche Veranstaltungen in der Planung und Umsetzung wie z.B. Art on Ice zwischen 2005 und 2016, die Klangwolke Winterthur mit Andres Bosshard oder diverse OpenAir Festivals (OA St.Gallen, Rock the Ring, Southside Festival, uva.)
  • Désirée Knüsel

    Alles was rund um die Bühne passiert, fasziniert die gebürtige Einsiedlerin seit klein auf. Als Musikerin und Tänzerin steht sie selbst auf der Bühne und weiss, wie wichtig alle Personen sind, die im Hintergrund mitwirken. Im Jahr 2000 hat sie zum ersten Mal im Spielvolk beim Welttheater mitgewirkt.
    Nach der obligatorischen Schulzeit hat sie den gestalterischen Vorkurs besucht und konnte ihr Gespür für Farben und Formen vertiefen. Während der Ausbildung zur Carrosserie-Sattlerin kam sie mit verschiedenen Materialien in Berührung und erlernte ein altes Handwerk. Später begann sie freelance als Polsterin/Innendekorateurin zu arbeiten. Das war auch der Beginn ihrer selbständigen Tätigkeit. Mit der Zeit sind Engagements bei Tanzshows und im Theater im Bereich Requisite dazugekommen. 2013 war sie zum ersten Mal hinter der Bühne beim Welttheater mit dabei. Sie ist vielseitig und hat Ideen wie etwas umgesetzt werden kann. Es braucht Fantasie, Liebe zum Detail und stetigen Austausch mit anderen kreativen Köpfen. In der Schweiz gibt es bisher keine anerkannte Ausbildung für Requisiteure. Die Ausbildung erfolgt „on the job“. 2020 und auch 2024 übernimmt sie die Position Leitung Requisite beim Welttheater Einsiedeln.
  • Monica Sciarini und Nicola Colombo

    Monica Sciarini, Architektin, und Nicola Colombo, eklektischer Handwerker seit 1993, fasziniert von Licht und Wasser, haben 2006 eine lange Recherche gestartet, um in ihrer mechanischen Werkstatt natürlichen Nebel herzustellen. Aus dieser Obsession wurde ein strukturiertes Berufshandwerk. Mit vielen Fehlern und ein bisschen Glück, dank der Zusammenarbeit mit den besten Schweizer Mikromechanikfirmen und viel Leidenschaft bringen sie ihr kleines Familienunternehmen dazu, den besten Nebel der Welt herzustellen.
Welttheatergesellschaft Einsiedeln | Postfach 523 | 8840 Einsiedeln
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